Horum-Regatta 2012 SKHS - Segelkameradschaft Horumersiel   >> Intro << Horum-Regatta 2012

43. HORUM-REGATTA am 16. Juni 2012:

               Home
               SKHS aktuell
               Segel-News
               Termine
               Regatta
               Wind+Wetter
               Gezeiten
               Wir über uns
               Kontakte
               Revier
               Hafen+Ort
               Knoten
               Links
               Gästebuch
               Impressum
               Zu guter Letzt

Ergebnisse

Fotos von
Werner Ströher

Fotos von
den Regatta-Teilnehmern

Horum-Regatta hat
wettermäßig alles zu bieten

Flaute, flotte Brise und Gewitter –
WSV Hooksiel geht mit meisten Booten an Start

Start der Horum-Regatta 2010

Foto: Werner Ströher

Horumersiel. Die Horum-Regatta hat einen besonderen Reiz: die auf der Jade in die Deutsche Bucht hinaus führenden Bahnen, die für Segler immer wieder eine große sportliche Heraus­forderung dar­stel­len. So hatten sich für die 43. Auflage am ver­gan­genen Sonn­abend denn auch wieder mehr als 60 Skipper mit ihren Jachten beim Ver­ anstalter, der Segel­kamerad­schaft Horum­er­siel, ange­meldet. Damit bleibt die Regatta die größte im Jade­revier. Das Wetter zeigte­ sich ausgesprochen wechselhaft und bot so ziemlich alles auf: Sonnen­schein und Regen, Schwach­wind, flotte Brise und Flaute, dazu ein heftiger Gewitter­schauer mit Stark­wind.

Die Organisatoren um Regattawart Tanno Kruse hatten drei verschiedene Kurse abgesteckt. Die große Bahn A führte an Minsener Oog und nördlich Wangerooge vorbei bis zur Ansteuerungstonne in die Harle, dann Kurs Nord zur Jadetonne 5 und zurück nach Horumersiel. Auf der Bahn B war nur die rot-weiße Harle-Ansteuerung zu runden, während die Jollenkreuzer auf der Bahn C um den Leuchtturm Mellumplate geschickt wurden. Als Start- und Zielschiff fungierte auch in diesem Jahr die „Gesine“ von Herbert Enkler mit der Wettfahrtleitung, Bolko Bienert und Werner Ströher, an Bord. Für die Sicherheit der Teilnehmer sorgten die Begleitschiffe „Hilka“, das Rettungsboot der DGzRS  „Baltrum“ sowie ein Boot der DLRG.

Bei der Steuermannsbesprechung am Freitagabend hatte SKHS-Vorsitzender Weert Siuts die Teilnehmer der 43. Horum-Regatta offiziell begrüßt. Gemeinsam mit Regattawart Tanno Kruse wünschte er ihnen „guten Wind“ für die Wettfahrten.

Auf der Jade bei Schillig-Reede waren die Boote Samstagmittag mit ablaufendem Wasser ins Rennen geschickt worden. Als das Startsignal ertönte, regte sich kaum noch ein Lüftchen. Auf den Jachten gingen die bunten Spinnaker hoch, konnten teilweise aber kaum genug Wind einfangen, um Fahrt ins Schiff zu bringen. Und während die Boote bei ganz leichtem südwestlichem Wind Richtung Minsener Oog unterwegs waren, zog im Westen eine tief graue Wolkenwand auf, aus der sich ein heftiger Regenschauer löste, der die Sicht fast auf Null reduzierte. Im Gefolge hatte er eine starke Böe von gut sieben Beaufort. An Deck wurde in diesem Augenblick jede Hand gebraucht, um außer Kontrolle zu geratende Spinnaker zu bergen und Segel zu reffen. Hier zeigte sich, dass die Crews die Manöver beherrschten. Bei dann abflauendem, wieder mäßigem Wind setzen alle Jachten die Wettfahrt unbeschadet fort und nahmen Kurs auf die erste Wendemarke. Für die Segler auf den Bahnen A und B waren kurz vor der rot-weißen Harle-Tonne noch ein paar Kreuzschläge erforderlich, bevor sie gerundet werden konnte.

Die Rückfahrt von der Harle-Tonne bzw. der Jade 5 war noch einmal ein Spinnaker-Kurs. Auf den  etwa 15 Seemeilen bis ins Ziel wurde die Geduld der Segelsportler allerdings auf eine harte Probe gestellt. Dem Wind ging die Puste aus, er regte sich nur noch sehr sporadisch. Während die eine Crew in der Flaute mit schlagenden Segeln kämpfte, erreichte die Jacht querab plötzlich eine Brise, die sie gegen den Ebbstrom wieder etwas voran brachte. Erst als die Tide kenterte, zeigte der Geschwindigkeitsmesser an Bord etwas mehr Fahrt an. Nach fünf Stunden überquerte Henning Gerken (SKHS) mit seinem Trimaran „Dreebeen“ als erster die Ziellinie. Bei den Dickschiffen war die „Eeasy“ von Michael Blenk (WSC) „first ship home“, sie benötigte 6:36 Stunden. Die letzten erreichten nach mehr als acht Stunden das Ziel.

„Toll, dass fast alle durchgehalten haben“, freute sich Regattawart Tanno Kruse, als er am späteren Abend gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Weert Siuts die Preise verteilte. Die Mellumbake, der traditionsreiche Wanderpreis für den Verein mit dem besten Teamergebnis, ging wiederum an den Wilhelmshavener Segelclub (WSC). Der Wassersportverein Hooksiel (WSV) war als auswärtiger Verein mit den meisten Booten (14) am Start. Schnellstes Schiff auf Bahn A war nach berechneter Zeit die „Stella di Mare“ (Martin Spreen, WSV). Auf Bahn B ersegelte sich Hartwig Gerdes mit „Stella Maris“ (SKHS) den Wanderpreis für das schnellste Schiff und auf Bahn C Axel Seifert in seinem 20er Jollenkreuzer „Jan Bart“ (CKA). Henning Gerken erhielt den Wanderpreis für die Mehrrumpfboote.

SKHS-Vorsitzender Weert Siuts dankte allen Helferinnen und Helfern, die auch die 43. Horum-Regatta zu einem Erfolg gemacht hätten. „Wir hatten wieder ein tolles Regattateam“, lobte er. Tanno Kruse bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren für ihre Unterstützung.

Die weiteren Ergebnisse:

Bahn A, Gruppe A1: 1. Stella di Mare (Martin Spreen, WSV); 2. Azimut (Manfred Meierkord, MSW); 3. Masteras (Erich Luts, SKHS). Gruppe A 2: 1. Nu man to (Hanko Hagena, SKHS); 2. Olle Rübe (Birgit Kuffner, WSC); 3. La Estrella (WSV, Bernhard Schulz). Gruppe A 3: 1. Seascape (Jochen Denkena, Oldenburger Yachtclub OYC); 2. Circus Maximus (Tanno Kruse, SKHS); 3. Frechdax (Wilco Schipper, Yachtclub Wangerland YCW). Gruppe A 4: 1. Passionata (Wolfgang Hagenmüller, WSC); 2. Blue Sun (Karl-Heinz Behrens, WSV); 3. Start Living (Olaf Meik, WSV). Gruppe ORC: 1. Eeasy (Michael Blenk, WSC); 2. Zenit (Johanna Botzian, SV Leer); 3. Henny (Jörg Schleebaum, SKHS). Mehrrumpfboote: 1. Dreebeen (Henning Gerken, SKHS); 2. Sun Harald Koopmann, WSV); 3. Manta (Peter Grams).

Bahn B, Gruppe B 1: 1. “Stella Maris (Hartwig Gerdes, SKHS); 2. Enola (Heinz Peters, SKHS); 3. Bubble (Heike Kuhlmann, WSV). Gruppe B 2: 1. Skaga (Thorsten Wehrmann, WSC); 2. Knutt (Weert Siuts, SKHS); 3. Walküre (Jens Taschke, WSC).

Bahn C, Gruppe C 1: 1. Jan Bart (Axel Seifert, CKA); 2. Wasserratte (Peter Burlager, SKHS); 3. Rasmus (Jan Gerdes, SKHS).

Text: Dörte Salverius

SEITENANFANG     ZURÜCK    NÄCHSTE SEITE

Letzte Aktualisierung am 17.02.2013.
Optimiert für Internet Explorer 4.x oder höher und eine 
Auflösung von 800 x 600 Pixel bei mittlerer Schriftgröße.
© 2001-2012  Karlheinz Klein

 

SKHS Segelkameradschaft Horumersiel. Segeln auf der Horum-Regatta, ( Horumregatta. Horum, Regatta ). Im Hafen Wangersiel. Jade ( Jadebusen ) und Nordsee sind ein gutes Revier zum Segeln. Wangerland, Hooksiel in Friesland und nahe Wilhelmshaven und Jever. Aktiver Segelsport in Ostfriesland an der Nordseeküste ( Küste, See ). Wind und Wetter gibt es hier auch. Hafen  ( Häfen ) u. Yachthafen ( Yachthäfen ) an der Nordseeküste. Infos über Gezeiten ( Tide ) mit Ebbe und Flut, sowie Wasserstand und Strömung. Wichtig ist der aktuelle Seewetterbericht ( Seewetter, Wetterbericht, Wettervorhersage ) mit Sturmwarnung. Wassersport, segeln.