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Segelkameraden in ruhigem Fahrwasser
Generalversammlung bestätigt Weert Siuts an der Spitze / Steganlage macht Kummer
Horumersiel. Die 43.
Generalversammlung der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) trat am letzten Wochenende im „Leuchtfeuer“ zusammen. In dieser Gaststätte war die Kameradschaft 1967 gegründet worden. „Nach Jahren wieder zurück zum
Tatort,“ scherzte Vorsitzender Weert Siuts bei der Begrüßung der mehr als 60 Kameraden.
Der Jahresbericht des Vorstandes blätterte detailreich die Ereignisse auf, die das Vereinsleben ausmachen: Gemeinsame
Arbeitseinsätze, Regattaaktivitäten, Vereinsfahrten und regelmäßige Treffen zu Versammlungen und Klönsnacks. Die Bilanz des Vorsitzenden wurde durch ein digitales Album von „Kalle“ Klein abgerundet. Auch die
Spartenleiter legten eine positive Bilanz vor. Die Regattasegler waren auf Spiekeroog, Wangerooge, Helgoland, in Wilhelmshaven, Bensersiel, zur Kieler Woche und bei den Deutschen Meisterschaften in Flensburg
gestartet. Daneben waren sie beim Mittwochssegeln vor Hooksiel auf Siegerplätzen zu finden. Herausragend sind die Erfolge der Segelyacht „Ree“ von „Bernie“ Ihnken, die in der RVS-Rangliste unter 400 gewerteten
Yachten den 11. Platz in der Gruppe ORC-International 2 brachten. „Wir haben die ´Ree`-Besatzung dafür mit dem Vereinswanderpreis ausgezeichnet“, sagte Regattawart Tanno Kruse.
Der Gründungsvorsitzende Ommo Siuts dankte dem Vorstand für seine zeitaufwendige Arbeit und beantragte die Entlastung. Unter
seiner Leitung wurden auch die Neuwahlen abgewickelt. 1. Vorsitzender bleibt Weert Siuts; er wird von Bernd Hicken vertreten. Zum Gesamtvorstand zählen ferner Schriftführer Dr. Henry de Buhr, Kassenwart Hans-Dieter
Hannemann, Arbeitsdienstleiter Jürgen Evers, Regattawart Tanno Kruse, Fahrtensegelwart Günter Dembski-Minssen, Jugendwart Bernd Ihnken, Umweltbeauftragter Heinrich Thymm, Hafenwart Alfred Janssen und Beisitzer Theo
Kruse. Rolf Zeh und Christian Fahl erhielten als ausscheidende Vorstandsmitglieder jeweils ein Ole-West-Bild. Zwei verdiente Segelkameraden waren im Berichtsjahr gestorben; aber der Verein nahm auch fünf junge
Segler neu auf.
Kummer bereitet der SKHS der Zustand der Bootsstege. Leider weist die von einer renommierten deutschen Werft gelieferte
Schwimmstegeanlage schon vor Ablauf der Gewährleistung Lochfraß an den Aluminiumtanks auf. Ausführlich diskutierten die Kameraden die Vorgehensweise zur Behebung des Schadens. Auch juristische Schritte gegen den
Lieferanten schloss die Versammlung nicht aus. „Bis zur nächsten Zusammenkunft am Sonntag, 14. Februar, um 10.30 Uhr in der „Südkantine“ wird der `Schlachtplan` stehen“, sagte Weert Siuts zum Schluss.
Text: Theo Kruse
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