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Der letzte Wettkampftag: Von links die Yachten „Henny“, „Nu man to“ und die „Pfeife“ unter Spinnakern; dahinter weitere
Teilnehmer. Foto: Salverius
Die Plicht ruft!
Mittwochssegeln der Jadevereine beendet
Hooksiel. „Die Plicht ruft!“ heißt sechs Mal im Laufe des Sommers stets am Mittwochabend. Dann startet vor Hooksiel das Internationale Mittwochssegeln der Jadevereine. Diesen Mittwoch ging die Wettfahrtserie mit einem gemeinsamen Grillfest beim WSV Hooksiel zu Ende; 20 Boote waren gestartet.
Seit vier Jahren werden die beliebten Feierabend-Regatten ausgetragen, und zwar immer dann, wenn es von der Tide her so passt,
dass auch die Horumersieler daran teilnehmen können. Organisiert wird die Veranstaltung vom WSV Hooksiel. Als Obmann hält 2. Vorsitzender Heinz Martin die Fäden in der Hand. „Wir wollen die Skipper und ihre Crews zu
einem abwechselungsreichen Abend aufs Wasser locken. Jede Wettfahrt ist anders“, sagt er. Gestartet wird nach dem „Känguru-Verfahren“, dem so genannten „Australian Handicap“. Dabei erhält jedes Boot eine
individuelle Startzeit, entsprechend dem Rennwert der Yacht. So wird Gedrängel an der Startlinie von vorne herein unterbunden. Gesegelt wird ein Dreieckskurs zwischen Hooksiel und Horumersiel am Rande der Jade und
zwar bis genau 19.50 Uhr. Das Boot, welches dann vorne liegt, hat gewonnen.
Im Laufe des Sommers gingen zu den fünf Wettfahrten (eine musste wegen Starkwind abgesagt werden) insgesamt 34 Boote aus den
drei Vereinen WSV Hooksiel, Oldenburger Yachtclub und Segelkameradschaft Horumersiel auf den Regattakurs. Die Serie 2009 gewann „Circus Maximus“ (Tanno Kruse, Segelkameradschaft Horumersiel). Bestes Hooksieler Boot
ist die „Pfeife“ (Felix Heibeck, WSV). Übrigens: Es heißt wirklich, Plicht, das ist der Sitzraum bzw. Arbeitsraum an Bord einer Yacht. Die Plicht wird auch als Cockpit bezeichnet. (Text: Theo Kruse)
Infos im Internet unter: www.hooksail.de
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