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"Nu man to" - Kurs Helgoland.
65 Yachten auf dem Kurs um Skagen
74. Nordseewoche auf Helgoland hatte mit schwachen Winden zu kämpfen
Helgoland/Hooksiel. Das Wasser kräuselte sich leicht und die auffrischende Brise aus Nordnordost schob das Feld der 65 Yachten
am Pfingstmontag über die Startlinie zur Rund Skagen Wettfahrt. Sturm und Gischt ließen sich in diesem Jahr nicht blicken auf Helgoland. Als eine der kleinsten Yachten ist die „Tschaika“ mit Tanno Kruse
(Segelkameradschaft Horumersiel, SKHS) an der Pinne dabei.
Mehr als 500 Seemeilen liegen bei der längsten deutschen Hochseeregatta „Rund Skagen“ vor den Wassersportlern. Das Rennen ist
stets eine echte Herausforderung. Die Strecke führt von Helgoland über die raue Nordsee, rund um die Nordspitze Jütlands und durch Skagerrak und Kattegat bis zum Ziel am Kieler Leuchtturm. Erstmals sorgt ein Fleet
Tracker, der über das Internet verfolgt werden kann, für Transparenz. „Damit wird das Rennen auch für Außenstehende nachvollziehbar“, sagt Bernd Jörg, Organisationsleiter der Nordseewoche.
Auch die „Helgoländer Acht“ wurde am Montag bei strahlend blauem Himmel und einer schwachen Brise gestartet. So hieß es für
die teilnehmenden Yachten wieder einmal das seglerische Können bei leichten und drehenden Winden unter Beweis zu stellen. Wettfahrtleiter Dr. Stefan Lehnert hatte den Kurs östlich um die Düne gelenkt. Für „Ree“
(Bernhard Ihnken jun., SKHS) lief es bei den schwachen Winden um 2 Beaufort nicht optimal. „Das war dieses Jahr einfach nicht unser Wetter“, so der Horumersieler Skipper, der auch am Sonntag bei „Rund Helgoland“ im
Mittelfeld gelandet war. In dieser Hauptregatta war das beste Jade-Schiff die „Schoot“ (Michael Sdundzig, Wassersportverein Hooksiel) auf Platz vier, gefolgt von „Tschaika“ (SKHS) und „Nu man to“ (Hanko Hagena,
SKHS).
Mit acht Yachten war die von der SKHS ausgerichtete Zubringerregatta von Hooksiel nach Helgoland gut besetzt. In der Gruppe ORC
international siegte „Nix mit X“ (Wilko Schipper, Wilhelmshaven). In der ORC-Clubklasse hatte „Nun man to“ die Nase vorn vor „Yamanja“ (Uwe Schmidt, SKHS). Zum Hauptrennen „Rund Helgoland“ am Sonntag schickte die
Wettfahrtleitung die Flotte erst nach mehreren Startversuchen, unter anderem wegen zahlreicher Frühstarts, vier Stunden später als ursprünglich geplant los. Anders als geplant, segelte das Feld wegen des
Schwachwindes statt die Insel zu umrunden, nur eine verkürzte Bahn. Dabei hatten es die Segler besonders schwer, bei dem wenigen Wind mit dem Tidestrom zu Recht zu kommen.
An der einzigen deutschen Hochsee-Regattawoche auf Helgoland nahmen rund 140 Yachten teil. Das große Segelfest zu Pfingsten
erlebten fast 1500 Segler.
Ergebnisse und der Race-Tracker der Rund Skagen Wettfahrt unter www.nordseewoche.org
Text und Foto: Theo Kruse
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